Freundlich lächelnde Frau, die einen Vortrag hält

Lampenfieber besiegen: Praktische Tipps

„Du musst dir die Zuschauer nackt vorstellen, dann bist du nicht mehr aufgeregt.“

„Lies einfach vor, wenn du aufgeregt bist. Dann kann nichts schief gehen.“

Auch schon so hilfreiche Tipps gehört?

Ich leider schon mehrfach, von Laien, die selbst keine Ahnung von Rhetorik haben.

Was wirklich hilft, erfährst du hier von nmir

  • Stelle sicher, dass du dich sehr gut in deinem Thema auskennst. Das gibt dir Sicherheit.
  • Kenne dein Material so gut, dass du nicht auf jede deiner Notizen angewiesen bist.
  • Schreibe dir Kernbotschaften in Stichworten auf. Keinen Fließtext. Das hilft Dir freier zu sprechen und verschafft dir Flexibilität
  • Übe den Vortrag laut, nicht innerlich. Anfangs ist es vielleicht ungewohnt deine eigene Stimme so zu hören, aber beim laut üben gewöhnst du dich dran und findest heraus, wo noch Schwachstellen sind, z.B. wo du ins Stocken gerätst.
  • Lampenfieber ist nicht per Se schlecht, nur weil es sich vielleicht nicht gut anfühlt.
  • Lampenfieber kann dich sogar unterstützen. Denn Lampenfieber ist Energie und kann dir helfen deine Aufmerksamkeit zu erhöhen. Sage dir: „Mein Körper hilft mir gerade wach und präsent zu sein.“
  • Verschiebe den Fokus. Statt „Hoffentlich mögen sie mich“ – ich habe eine wertvolle Botschaft zu teilen.
  • Visualisiere wie das Publikum positiv reagiert. Du wirst dich ganz anders fühlen, wenn du das gedanklich durchspielst.
  • Atme vor dem Auftritt 4 Sekunden ein, 6 Sekunden aus – das beruhigt den Puls.
  • Wenn du möchtest, bewege dich vorher, mach ein paar Hampelmänner, tanze, oder mache ein paar Liegestütze (natürlich nur, wenn du nicht danach komplett nass geschwitzt und verstrubbelt da stehst)
  • Stelle dich gerade hin, beide Füße sind fest am Boden. Ein stabiler Stand vermittelt dir Halt und deinem Publikum Ruhe.
  • Nutze Gestik, um Gedanken zu unterstreichen. Diese hilft dir Energie nach außen zu leiten, statt sie in Form von Nervosität nach innen zu stauen
  • Der erste Satz muss sitzen. Bereite ihn fix vor, lerne ihn auswendig.
  • Überlege dir, wie du die Aufmerksamkeit deines Publikums am besten erhältst und berücksichtige das schon mit deinem ersten Satz.
  • Beginne bewusst langsam – Nervosität macht dich viel zu schnell und bringt Unruhe hinein. Mache bewusst Pausen. Das wirkt kompetent und gibt dir Zeit.
  • Die meisten menschen wollen dir nichts Böses. Sie wollen, dass du erfolgreich bist und haben kein Interesse daran dich scheitern zu sehen.
  • Suche dir 2 bis 3 freundliche Gesichter im Raum und halte immer mal wieder dort Blickkontakt, ohne sie anzustarren oder den Rest zu ignorieren.
  • Lächle dein Publikum an. Positive Vibrations kommen zu dir zurück.


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